Allgemeine Geschäftsbedingungen
der HPW Marketing Solutions GmbH, 1120 Wien - Breitenfurterstrasse 111 - 113
 
im folgenden HPW genannt.

1) Leistungsgegenstand

HPW verpflichtet sich zur Besorgung der ihr vom Kunden lt. Offert übertragenen Aufgabe(n).

2) Betreuung

Die Betreuung des Kunden wird durch ein qualifiziertes Team wahrgenommen. Die Projektleitung sowie qualifizierte Berater werden dem Kunden schriftlich namhaft gemacht. Als Grundlage für die durchzuführenden Maßnahmen und Dokumentation der vom Kunden und HPW gemeinsam getroffenen Entscheidungen gelten diese Besprechungsprotokolle, die HPW dem Kunden innerhalb von drei Arbeitstagen zur Verfügung stellt. Auf jene Maßnahmen, die einer ausdrücklichen schriftlichen Genehmigung des Kunden bedürfen, wird in diesen Protokollen gesondert hingewiesen.

3) Genehmigungspflichtige Maßnahmen

HPW beginnt mit der Realisierung erst dann, wenn der Projektauftrag bzw. die jeweiligen Beauftragungen vom Kunden erteilt wurden. Für alle Maßnahmen, die der ausdrücklichen Genehmigung des Auftraggebers bedürfen, sind ausreichende qualitativ einwandfreie Entscheidungsunterlagen so rechtzeitig dem Auftraggeber vorzulegen, so daß ihm eine angemessene Entscheidungsfrist ( 1 Woche ) zur Verfügung steht. Auf besondere Termine oder Fristen ist ausdrücklich durch den Vertragsteil in dessen Interesse die Wahrnehmung dieser Termine oder Fristen liegt, hinzuweiden. Sämtliche Unterlagen (auch nicht genehmigungspflichtige, ausgenommen Rechnungen) sind an die für da jeweilige Projekt vom Kunden namhaft gemachte Ansprechperson zu übermitteln.

4) Vergabekriterien für Leistungen Dritter, die dem Kunden weiterverrechnet werden

HPW hat unter Berücksichtigung von Qualität und Leistung Aufträge ausschließlich zu den für den Kunden günstigen Bedingungen zu vergeben.

Produktionen und Aufträge an Dritte dürfen erst nach Genehmigung durch den Kunden beauftragt werden. Der Kunde behält es sich vor, Produktionen direkt zu beauftragen.

Für Produktionen und Aufträge an Dritte, die einen Auftragswert von EUR 10.000,- übersteigen, sind jedenfalls drei Offerte im Einvernehmen mit dem Kunden einzuholen. Für Produktionen mit einem Auftragswert unter EUR 10.000,- sollen nach Tunlichkeit ebenfalls mehrere Offerte eingeholt werden. Aufträge erfolgen im Namen des Kunden auf Rechnung der HPW, welche für die Prüfung der formalen sachlichen und kaufmännischen Richtigkeit sowie für die Abwicklung des Zahlungsverkehrs zu sorgen hat. HPW erhält, unabhängig von den für das Projekt vereinbarten Abrechnungsmodalitäten für das Projekt, notwendige Akonto-Zahlungen vom Kunden, die zur Leistung Dritter durch HPW notwendig sind. HPW hat begleitende und Endkontrolle der Aufträge durchzuführen. Die Weiterverrechnung erfolgt mit dem vereinbarten Aufschlag.

5) Umfang des Beratungsauftrages

Die Tätigkeit von HPW ist in erster Linie eine beratende Tätigkeit, das heißt eine Auskunftserteilung über wirtschaftliche Sachverhalte und Zusammenhänge. HPW verantwortet daher nicht einen bestimmten wirtschaftlichen Erfolg. Die Beurteilung unternehmerischer Zweckmäßigkeit und Wirtschaftlichkeit und die Entscheidung über die unternehmerische Umsetzung des Beratungsergebnisses liegen allein beim Auftraggeber. HPW haftet daher auch nicht für die Einbußen bei entsprechenden Kapitalinvestitionen. HPW ist nicht verpflichtet, innerbetriebliche Mängel oder Fehlentscheidungen auf Seiten des Auftraggebers, die nicht unmittelbar den Beratungsgegenstand bilden festzustellen. HPW ist nicht verpflichtet, nach Beendigung des Auftraggebers auf Änderungen gegenüber den Verhältnissen wie sie zur Zeit der Auftragserteilung bzw. –ausführung bestanden haben, aufmerksam zu machen.

6) Aufbewahrungspflicht

HPW verwahrt alle den Kunden betreffenden Unterlagen, z.B. Daten, Angebote, Budgets, Tarife, Korrespondenz, Berichte etc. mindestens für die Dauer von drei Jahren beginnend mit der vollständigen Bezahlung des betreffenden Projektes. Nach Ablauf dieser Frist ist HPW auf Auforderung des Kunden für die Übergabe dieser Unterlagen in elektronischer oder gedruckter Form bzw. eine ordnungsgemäße Entsorgung unter Wahrung der Geheimhaltung verantwortlich. Der Kunde hat das Recht, in ihn betreffende Unterlagen während der üblichen Geschäftszeiten bei HPW einzusehen und bei berechtigtem Interesse Kopien zu erhalten.

7) Budgeteinhaltung

HPW verpflichtet sich dazu, auf Wunsch monatliche Statusberichte über die erfolgte bzw. aktuell geplante Ausnutzung der Budgets an den Kunden zu übermitteln. HPW verpflichtet sich für den Fall der Kürzung von Budgets dazu, Stornogebühren nach bester Möglichkeit vom Kunden abzuwenden bzw. zu minimieren. Sollten Stornogebühren trotz bester Bemühungen der HPW nicht gänzlich vermeidbar sein, erden sie vom Kunden getragen.

8) Sorgfaltspflichten

HPW verwendet alle Sorgfalt auf die Einhaltung urheber-, wettbewerbs- und haftungsrechtlicher Vorschriften und wird den Auftraggeber auf bestehende rechtliche Bedenken ausdrücklich hinweisen. Der Kunde trägt die Kosten von Fachgutachten und besonderen Untersuchungen, denen er ausdrücklich zugestimmt hat.

Falls HPW wegen der Durchführung einer Maßnahme selbst in Anspruch genommen werden sollte, hält der Kunde HPW schad- und klaglos, vorausgesetzt, daß die von der HPW durchgeführte Maßnahme ausdrücklich vom Kunden genehmigt wurde.

9) Haftung (Schadenersatz)

Soweit die Schadenersatzhaftung nicht gemäß §8 der Allgemeinen Geschäftsbedingungen für Unternehmensberatung des Fachverbandes Unternehmensberatung und Datenverarbeitung (in der jeweils gültigen Fassung) schon ausgeschlossen ist, gilt Folgendes:

Bei grober Fahrlässigkeit
haftet HPW nur bis zu einem Betrag in Höhe des 10-fachen ihres für den betreffenden Auftrag vereinbarten Honorars (ausschließlich allfälliger Auslagenersätze), höchstens aber bis zu einem Betrag von EUR 250.000,-; bei einem EUR 250.000,- übersteigenden Honorar bis zur Höhe des Honorarbetrages. Für entgehenden Gewinn wird nur bei Vorsatz gehaftet.

Anstelle von Ansprüchen aus Gewährleistung kann nicht Schadenersatz wegen Nichterfüllung geltend gemacht werden.

Wenn gemäß §8 (3) der Allgemeinen Geschäftsbedingungen für Unternehmensberatung des Fachverbandes Unternehmensberatung und Datenverarbeitung (in der jeweils gültigen Fassung) die Ansprüche gegen einen zur Erfüllung des Auftrags beigezogenen Dritten an den Auftraggeber abgetreten werden, haftet HPW nur für Verschulden bei der Auswahl dieses Dritten.

10) Rechnungslegung

Jede Rechnung ist zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer auszustellen und unter Bekanntgabe der Bankverbindung sowie des sachlich zuständigen Auftraggebers in der vom Kunden geforderten Anzahl von Ausfertigungen an den Kunden zu senden.

11) Allgemeine Bestimmungen

Ergänzend zu diesen AGB gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen für Unternehmensberatung und Datenverarbeitung (in der jeweils gültigen Fassung). Änderungen dieser AGB oder von Teilen davon bedürfen der Schriftform.

Auf diese AGB ist Österreichisches Recht anzuwenden. Als Gerichtsstand wird Wien vereinbart.

Absichtserklärung:

Sollte eine Bestimmung der AGB unwirksam sein oder werden, soll die Gültigkeit der AGB im übrigen hiervon nicht berührt werden. Anstelle der unwirksamen Bestimmungen soll eine Regelung gelten, die im Rahmen des rechtlich möglichen dem Sinn der ursprünglichen Regelung am nächsten kommt.